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Vive la mort
Francis Reusser (Schweiz 1969)

«In Reussers erstem Spielfilm, Vive la mort, verlassen zwei Junge, Paul und Virginie, die Welt der Eltern und flüchten immer höher hinauf, aus dem Flachland des eifersüchtigen und besinnungslosen Konsums in die ‹reinen› Höhen der Berge. Paul liebt seinen bürgerlichen Vater ebenso wenig wie Virginie ihren sozialistischen. Sie improvisieren den schönsten Abenteuerroman, aber im Verlaufe dieses Romans müssen die Alten sterben. Da liegen sie in ihrem Blut (...) und die jungen Elternmörder schreien: ‹Ce nʼest quʼun début.› Das hatte man ein Jahr zuvor in den Strassen von Paris gehört und gelesen.» (Martin Schaub in: Vergangenheit und Gegenwart des Schweizer Films 1896–1987, Schweizerisches Filmzentrum 1987)
«Besonders festzuhalten ist bei diesem Film die Qualität der Kameraarbeit, die den Namen Renato Bertas bekannt macht, dessen Karriere (nach seiner Zusammenarbeit mit Tanner, Schmid, Straub und vielen anderen) sich in den 80er-Jahren auch auf internationaler Ebene fortsetzen sollte.» (Freddy Buache: Trente ans de cinéma suisse, 1965–1995, Centre Georges Pompidou 1995)

Drehbuch: Patricia Moraz, Francis Reusser
Kamera: Renato Berta
Musik: Patrick Moraz
Schnitt: Françoise Lenoir, Francis Reusser

Mit: Françoise Prouvost (Virginie), Édouard Niermans (Paul), Erika Dentzler, André Schmidt, Jean Mars

79 Min., Farbe, DCP, F + Dialekt/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
24.2.2019
15:00
in Anwesenheit des Regisseurs)