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Seuls
Francis Reusser (Schweiz 1981)

«Einmal mehr schuldet die Hauptfigur alles der Einbildungskraft des Autors, der sich anhand der Marotten dieses Protagonisten Jean einer Art Selbstanalyse unterzieht. Eine zufällig erblickte Fotografie erinnert diesen an seine für immer verlorene Mutter, die er wiederzufinden hofft, zumindest im Traum, indem er die Liebe von Carole gewinnt, die er durch ein nonkonformistisches Künstlerpaar kennenlernt. Am Ende dieser Suche des Herzens findet er jedoch den kleinen elternlosen Jungen wieder, der er einst war und den er wiedererkennen will in Antoine, einer Figur von Ramuzʼ 1984 erschienenem Roman ‹Derborence›». (Freddy Buache: Trente ans de cinéma suisse, 1965–1995, Centre Georges Pompidou 1995)

Drehbuch: Francis Reusser, Christiane Grimm
Kamera: Renato Berta
Musik: Louis Crelier, Michael Galasso
Schnitt: Francis Reusser, Elisabeth Waelchli

Mit: Niels Arestrup (Jean), Christine Boisson (Carole), Michael Lonsdale (Ludovic), Bulle Ogier (Lucienne), Olimpia Carlisi (Marlène), Andrée Tainsy (Tante), Walo Lüönd (Laval), Catherine Le Dall (Marie, Jeans Mutter)

100 Min., Farbe, DCP, F/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
24.2.2019
17:30
in Anwesenheit des Regisseurs)