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Vorschau: Simone Signoret

Simone Signoret (1921–1985) begann nach dem Zweiten Weltkrieg als Statistin beim Film und erhielt zunächst vor allem Rollen als gutherzige Prostituierte oder blondes Flittchen, etwa in Dédée dʼAnvers (1948) unter der Regie ihres ersten Ehemanns Yves Allégret. Mit Max Ophülsʼ Schnitzler-Adaption La ronde (1950) und Jacques Beckers Casque dʼor (1952) erlebte sie ihren Durchbruch, und an der Seite von Yves Montand reifte sie zur politisch engagierten Charakterdarstellerin, etwa in Les sorcières de Salem (1957), der ersten Kinoadaption von Arthur Millers Hexenjagd-Allegorie «The Crucible», und in Costa-Gavras' Lʼaveu (1970) sowie in Jean-Pierre Melvilles Lʼarmée des ombres (1969). Für ihre Rolle in Room at the Top (1959) gewann sie einen Oscar.