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Der kleine Prinz
(The Little Prince)
Mark Osborne (Frankreich/Kanada/Italien/USA/China 2015)

«Auf einer grossen Tafel hat die Mutter genau vorgeschrieben, wie jeder Tag und jede Stunde der nächsten Jahre zu verlaufen hat. (…) Schliesslich soll das Mädchen ja mal Karriere machen. Aber als die Mutter eines Tages bei der Arbeit ist, lernt das Mädchen den alten Nachbarn kennen. Einen Piloten, der in seinem verwilderten Garten an einem alten Flugzeug herumschraubt. Er gibt ihr Geschichten zu lesen, die von seiner Begegnung mit dem kleinen Prinzen erzählen. Aber das Mädchen ist nicht zufrieden mit dem Ende der Geschichte. Als der Pilot krank wird, macht es sich auf die Suche nach dem kleinen Prinzen.
Auf den ersten Blick scheint der Film ausser dem Titel gar nichts mit dem berühmten Roman von Antoine de Saint-Exupéry zu tun zu haben. Denn die Geschichte des Mädchens taucht in diesem gar nicht auf. Sie ist nur eine Erfindung des Films. Aber das macht gar nichts. Denn dem Film gelingt es ganz wunderbar, eine eigene Geschichte rund um die Erzählung zu spinnen, die sich auch so anfühlt, als ob sie heute geschrieben worden wäre. Wie furchtbar ist es, wenn man in der Schule immer gute Noten haben soll und keine Zeit mehr hat zum Spielen, weil die Eltern alles bestimmen! Da passt es nur allzu gut, dass diese Szenen als Computeranimation hergestellt wurden, weil alles dadurch ein wenig kühler und künstlicher wirkt.
Trotzdem enthält der Film auch alles, was das Buch so besonders gemacht hat. Und er zeigt dies als wunderbare Puppenanimation, die ganz echt, lebendig und einfach traumhaft schön aussieht. Darin wirst du den Asteroiden B 612 sehen, auf dem der kleine Prinz lebt, du wirst seine eitle Rose kennen lernen und den Fuchs, der dem Prinzen sagt, dass man nur mit dem Herzen gut sieht. Wie der Roman erzählt auch der Film in ganz einfachen Sätzen ganz viel darüber, wie wir leben und was wir eigentlich wirklich brauchen.» (kinderfilmwelt.de)

Altersfreigabe:
Zutritt ab 6 Jahren. Empfohlen ab 10. Begleitung durch Erwachsene generell empfohlen.

Kinderfilm-Workshop
Im Anschluss an die Vorstellungen vom 5. und 12. Dezember bietet die Filmwissenschaftlerin Julia Breddermann einen Film-Workshop an (ca. 30 Min., gratis, keine Voranmeldung nötig). Die Kinder erleben eine Entdeckungsreise durch die Welt der Filmsprache und werden an einzelne Szenen und Themen des Films herangeführt.

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Drehbuch: Irena Brignull, Bob Persichetti, nach «Le Petit Prince» von Antoine de Saint-Exupéry
Musik: Richard Harvey, Hans Zimmer
Schnitt: Carole Kravetz Aykanian, Matt Landon

Mit: Sarah Kunze (kleines Mädchen), Joachim Tennstedt (Pilot), Ranja Bonalana (Mutter), Carlos Fanselow (der kleine Prinz), Til Schweiger (Herr Prinz), Matthias Schweighöfer (Fuchs), Lutz Mackensy (Lehrer), Axel Lutter (Geschäftsmann), Christian Gaul (der Eitle), Natascha Geisler (Rose), Torsten Michaelis (Schlange), Klaus-Dieter Klebsch (Akademieprüfer), Lutz Riedel (König), Michael Iwannek (Polizist), Erich Räuker (Radiosprecher)

108 Min., Farbe, Digital HD, D, ab 6/10

Spieldaten
Sa.,
5.12.2020
15:00
anschl. Film-Workshop für Kinder mit Julia Breddermann (ca. 30 Min.)
Sa.,
12.12.2020
15:00
anschl. Film-Workshop für Kinder mit Julia Breddermann (ca. 30 Min.)