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Horton hört ein Hu!
(Horton Hears a Who!)
Jimmy Hayward, Steve Martino (USA 2008)

Der Elefant Horton findet heraus, dass sich auf einem Staubkorn die Stadt Hu-Heim mit ihren winzig kleinen Einwohnern befindet. Auch wenn er die Hus und ihren hilfesuchenden Bürgermeister nicht sehen kann, sagt er seine Unterstützung zu, denn für ihn ist klar: ‹Ein Mensch ist ein Mensch, wie klein er auch ist.› Und so versucht Horton, das bewohnte Staubkorn an einen sicheren Ort zu bringen. Allerdings wollen die anderen Dschungeltiere ihm nicht glauben und verspotten ihn, allen voran ein tyrannisches Känguru und der gemeine Adler Vlad. Doch so schnell gibt der Dickhäuter nicht auf – zumal ihm sein bester Freund, die Maus Morton, zur Seite steht und die Hus nichts unversucht lassen, um sich für alle Tiere bemerkbar zu machen.
Der Animationsfilm beruht auf dem 1954 erstmals veröffentlichten gleichnamigen Kinderbuch von Theodor Seuss Geisel (alias Dr. Seuss, 1904–1991), der zu den erfolgreichsten Kinderbuchautoren der USA gehört. Horton hört ein Hu! entstand in den Blue Sky Studios, die auch den Kinoerfolg Ice Age (Chris Wedge, USA 2001) realisiert haben. Das Design der grösstenteils liebenswerten Charaktere orientiert sich weitgehend an den Zeichnungen der Vorlage, die märchenhaften Dschungelszenerien wurden äusserst farbenfroh umgesetzt. Für das Ausdrucksvermögen und den Bewegungsspielraum der Figuren griffen die Filmemacher tief in die Trickkiste, um die Animationswelt so fantasievoll wie möglich erscheinen zu lassen.
Ein zentrales Thema des kindgerechten Abenteuers ist der Kampf von Aussenseitern um Anerkennung. Der Elefant wird von der Gemeinschaft ausgegrenzt, weil – fast – niemand ihm glaubt. Auch der ängstliche Jo-Jo, der einzige Sohn des Bürgermeisters, ist als Bruder von 96 Schwestern ein Einzelkämpfer. Aber am Ende wächst er über sich hinaus und rettet mit seiner Stimme sein Volk vor dem Untergang. Gerade am Beispiel des altruistischen Dickhäuters Horton, der die hilflosen Bewohner eines Staubkorns gegen alle Widerstände beschützt, macht der Film zudem für kleine Kinofans anschaulich, wie wichtig es ist, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Mit liebevollen Dialogen, witzigen Charakteren und einer wirklich grandiosen Animation ruft Horton hört ein Hu! dazu auf, jede Lebensform, und sei sie auch noch so winzig, zu respektieren.» (Reinhard Kleber, kinofenster.de, 11.3.2008)

> Einschätzung von Kinder- und Jugendmedien, Deutschland

Altersfreigabe:
Zutritt ab 6 Jahren. Begleitung durch Erwachsene generell empfohlen.

Kinderfilm-Workshop
Im Anschluss an die Vorstellungen vom 5. und 19. September bietet die Filmwissenschaftlerin Julia Breddermann einen Film-Workshop an (ca. 30 Min., gratis, keine Voranmeldung nötig). Die Kinder erleben eine Entdeckungsreise durch die Welt der Filmsprache und werden an einzelne Szenen und Themen des Films herangeführt.

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Drehbuch: Ken Daurio, Cinco Paul, nach dem Kinderbuch von Dr. Seuss
Musik: John Powell
Schnitt: Tim Nordquist

Mit: Christoph Maria Herbst (Horton), Uwe Büschken (Bürgermeister Ned McDodd), Anke Engelke (Känguru), Karl Alexander Seidel (Rudy), Klaus-Dieter Klebsch (Vlad), Bernd Rumpf (Morton), Lutz Schnell (Stadtrat Yummo Wickersham), Victoria Sturm (Dr. Mary Lou Larue), Sabine Arnhold (Sally O'Malley), Dirk Stollberg (Jo-Jo), Andreas Fröhlich (Erzähler)

87 Min., Farbe, 35 mm, D, ab 6

Spieldaten
Sa.,
5.9.2020
15:00
anschl. Film-Workshop für Kinder mit Julia Breddermann (ca. 30 Min.)
Sa.,
19.9.2020
15:00
anschl. Film-Workshop für Kinder mit Julia Breddermann (ca. 30 Min.)