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Pequeños milagros
(Kleine Wunder)
Eliseo Subiela (Argentinien 1997)

Subiela lässt in seinen Filmen dem Träumerischen gern freien Lauf – so auch in Pequeños milagros. Kassiererin Rosalía träumt davon, eine Fee zu sein, und entwickelt tatsächlich übersinnliche Kräfte, während sie von einem Computerfreak beobachtet wird, der die junge Frau via Webcam an der Busstation sieht und sich gleich zu ihr hingezogen fühlt.
«Während in Subielas früheren Filmen stets suchende Männer im Zentrum der Handlung standen, dreht sich in Pequeños milagros erstmals alles um eine Frau. (…) Den dramatischen Höhepunkt setzt (der Regisseur) nah an den Schluss. Rosalía entscheidet sich, Frau zu sein und damit ihre Feenkräfte aufzugeben. Der Wunsch ihrer farbigen Träume, einen einzigen Mann zu lieben, (…) mutet überraschend traditionell an. Aber (ihre) Visionen stehen nur scheinbar quer zu einem modernen Frauenbild. In ihrer Absolutheit sind sie eine filmische Metapher für das Ideal eines Märchens, das jedoch in seinen realistischen Elementen noch andere Liebeskonzepte bereithält, die (…) von Subiela mit Wärme und erotischer Spannung erzählt werden.» (Christoph Rácz, Zoom, 1/1999)

Drehbuch: Eliseo Subiela
Kamera: Daniel Rodríguez Maseda
Musik: Osvaldo Montes
Schnitt: Marcela Sáenz

Mit: Julieta Ortega (Rosalía), Héctor Alterio (Rosalías Vater), Antonio Birabent (Santiago), Mónica Galán (Susana), Ana María Picchio (Rosalías Mutter), Francisco Rabal (Don Francisco), Guadalupe Subiela (Hada)

105 Min., Farbe, 35 mm, Sp/d/f

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
28.1.2018
15:00
Di.,
6.2.2018
18:15
Fr.,
9.2.2018
20:45
Mo.,
12.2.2018
18:15
Di.,
13.2.2018
20:45