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Ein Abend mit Fernando Pérez

Ein Abend mit Fernando Pérez

Kubas Kino hat viele Schweizer Fans, und kein kubanischer Regisseur hat mehr Erfolg als Fernando Pérez. Anlässlich seiner Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessur weilt Pérez derzeit in der Schweiz. Zu seinem Besuch in Zürich zeigt das Filmpodium seinen grössten Hit La vida es silbar und seine fantasievolle Fabel Madrigal. Die Filme des Kubaners Fernando Pérez haben nicht nur in seiner Heimat und in Lateinamerika Erfolg, sondern auch in Europa. Seine Gabe, die Poesie des magischen Realismus lateinamerikanischer Prägung mit satirischer Systemkritik zu verquicken, findet hierzulande grossen Anklang, sogar noch mehr als in Spanien.
In La vida es silbar kontrastiert Pérez drei Schicksale aus Havanna: Die Tänzerin Mariana will enthaltsam sein, um ihre Traumrolle zu ergattern – und verliebt sich prompt; Elpidio, ein kiffender Kindskopf, den seine Mutter verlassen hat, will nicht erwachsen werden; die Sozialarbeiterin Julia fällt bei der Erwähnung von Sex in Ohnmacht. Doch die gute Fee Bebé wacht über die drei bei ihrer Suche nach dem Glück.
Madrigal ist Pérez’ Hommage an den legendären Cineasten René Clair. Der schöne Schauspieler Javier soll die füllige Luisita verführen, um deren riesige Wohnung zu ergattern, verliebt sich aber in sein «Opfer». In einem Zukunftsroman verarbeitet Javier seine zwiespältigen Gefühle für sein trügerisches Tun. (mb)

* Am Freitag, den 15. April, wird Fernando Pérez im Filmpodium nach der Vorführung von Madrigal um 18.00 Uhr über diesen Film Auskunft geben und um 21.00 Uhr seinen Publikumsliebling La vida es silbar präsentieren.