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After the Tone
Digna Sinke (Niederlande 2014)

«Onno, mit dessen Mailboxansage der Film beginnt, ist verschwunden. Von nun an hören wir nur noch die Stimmen derer, die in den folgenden 365 Tagen über diese Mailbox sachlich und ironisch, genervt und besorgt, traurig und verzweifelt versuchen, Kontakt aufzunehmen mit ihrem Kollegen, ihrem Sohn, Bruder, Freund und Geliebten. Sie bleiben körperlos, doch sorgfältig kadrierte fixe Bilder aus ihrer Umgebung verorten sie. Und so setzt sich aus den Facetten all dieser Stimmen ein nach und nach sich schärfendes Bild des Verschwundenen zusammen und gemahnt uns in berührender Weise, wie ein Mensch zur Person wird im Spiegel der Wahrnehmung und Erinnerung der anderen.» (Barbara Kronsfoth, Viennale, Okt 2025)

«Der Bildschirm ist gefüllt mit langen Aufnahmen von Bürogebäuden, Wohnhäusern, Baustellen und Wasserwegen. Diese Landschaften sind nichts Aussergewöhnliches, bis man merkt, dass jede einzelne mit einer Figur in Verbindung steht (...) und Sinkes Kamera beim Zuschauer dieselbe Distanz reproduziert, die die Figuren verzweifelt zu überbrücken versuchen, um zu ihrem geliebten Onno zu gelangen.» (Gerwin Tamsma, Viennale, Okt 2025)

Drehbuch: Henke Burger, Digna Sinke
Kamera: Digna Sinke
Schnitt: Albert Elings, Digna Sinke

Mit: Dragan Bakema (Adriaan), Olga Zuiderhoek (Mutter von Onno), Josefien Hendriks (Saskia), Rifka Lodeizen (Annet), Moniek Kramer ( Claudia)

85 Min., Farbe, DCP, Niederl/e

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