«Kurze Vignetten stellen die Protagonist:innen vor: Stefan und Neeltje, sichtbar voneinander genervt, Vincent und Hélène, er zynisch und verloren, sie nur widerwillig mit von der Partie, Jan-Paul bewundert Vincent, die Sängerin Rina steckt in einer Lebenskrise. Ihre gemeinsame Unternehmung: zu Fuss vom Norden in den Süden der Niederlande. Ihr angesichts der Topografie utopisch anmutendes Ziel: die Berge! So gehen die sechs, Pilgern gleich, gemeinsam ein Stück Lebensweg, trotzen den Unbilden, plaudern, streiten und lieben sich; nicht alle erreichen die angestrebten Höhen. Aber niemand bleibt unverändert in diesem Roadmovie per pedes, nicht einmal die Landschaft.» (Barbara Kronsfoth, Viennale, Okt 2025)
«In ihren Gesprächen und Streitereien schwingen die Träume und Desillusionierungen der Nachkriegsgeneration mit. Von einigen der besten Schauspieler ihrer Zeit (…) meisterhaft verkörpert, sind diese Figuren klug genug, den Unterschied zwischen selbstverliebter Nabelschau und echter Seelensuche zu erkennen. (…) Aufgenommen in von Robby Müller inspirierten lyrischen Grautönen, sah die (ost-)niederländische Landschaft selten besser aus.» (Gerwin Tamsma, Viennale, Okt 2025)
Drehbuch: Digna Sinke
Kamera: Goert Giltay
Schnitt: Jan Wouter van Reijen
Mit: Roos Blaauwboer (Neeltje), Catherine ten Bruggencate (Rina), Eric Corton (Jean Paul), Renée Fokker (Hélène), Esgo Heil (Stefan), Johan Leysen (Vincent)
107 Min., Farbe + sw, 35 mm, Niederl/e