Schweizer Filmpreis
Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises
«Bruno (Bruno Ganz) – früher Bankdirektor, heute Gärtner – kann seine Vergangenheit nicht vergessen. Er rettet dem arbeitslosen Stefano das Leben. Um sich an seinem ehemaligen Geschäftspartner Ernesto zu rächen, zieht er jedoch den jungen Italiener und dessen Freundin Maria in seinen teuflischen Plan hinein: ein Überfall auf seine Bank.
In der ersten offiziellen schweizerisch-italienische Koproduktion spielt Bruno Ganz in einer italienischsprachigen Rolle und Francesca Neri in ihrem zweiten Spielfilm. (…) Der Film von Villi Hermann aus dem Jahr 1989 spielt in Lugano und ist an den italienischen Polizeifilm angelehnt: Raubüberfälle, Verfolgungsjagden, eine Liebesgeschichte und eine obskure Gestalt sind Teil jener Atmosphäre. Im Jahr 2022 schaut man mit einem nostalgischen Blick auf jenes ausgehende Jahrzehnt mit den pastellfarbenen Kleidern, den Telefonkabinen mit Telefonbüchern und den Mofafahrern ohne Helm.» (Nicola Mazzi, fillmo, Sep 2022)
Drehbuch: Villi Hermann
Kamera: Carlo Varini
Musik: Franco Piersanti
Schnitt: Fernanda Indoni
Mit: Bruno Ganz (Bruno), Giovanni Guidelli (Stefano), Francesca Neri (Maria), Omero Antonutti (Ernesto Soldini), Pier Paolo Capponi (Bankangestellter), Roberto De Francesco (Vincenzo), Fabrizio Cerusico (Nicola), Andrea Novicov (Marco), Mauro Guidelli (Stefanos Bruder)
88 Min., Farbe, DCP, I/d