Der Film nutzt Strände als Metaphern für Erinnerungen: Varda blickt auf ihre Kindheit, ihre Karriere als Filmemacherin, ihre Ehe mit Jacques Demy und ihre künstlerischen Experimente zurück. Dabei mischt sie Archivmaterial, Filmszenen, Fotografien und inszenierte Bilder. Der Film erzählt nicht chronologisch, sondern assoziativ und spielerisch, mit viel Humor und Selbstironie. Varda zeigt Erinnerung als etwas Veränderliches und Fragmentarisches. Die Strände fungieren in diesem Sinne als Orte des Übergangs und der Bewegung: Sie stehen für Wandel und Offenheit. Den Film strukturieren sie weniger über eine klare Erzählung, vielmehr bilden sie bewegliche Passagen zwischen den Episoden. (lwa)
Drehbuch: Agnès Varda
Kamera: Julia Fabry, Hélène Louvart, Arlene Nelson, Alain Sakot, Agnès Varda
Musik: Joanna Bruzdowicz, Stéphane Vilar
Schnitt: Baptiste Filloux, Jean-Baptiste Morin
110 Min., Farbe, 35 mm, F/d