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Später Frühling
(Banshun)
Yasujiro Ozu (Japan 1949)

Noriko ist eine etwa 30-jährige Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater Shukichi zusammenlebt. Die beiden teilen einen ruhigen, bescheidenen Alltag, der jedoch durch die gesellschaftliche Erwartung, dass Noriko heiraten sollte, herausgefordert wird. Durch subtile Hinweise von Verwandten wird Noriko schliesslich zur Heirat und zum Auszug ermutigt. Am Ende akzeptieren Vater und Tochter, dass das Loslassen unvermeidlich ist. Der Film schliesst mit einer melancholischen Akzeptanz der unausweichlichen Veränderungen des Lebens. Ozus zurückhaltend-poetischer Stil lädt die Zuschauer:innen im Horizont der kognitivistischen Filmtheorie dazu ein, subtile filmische Codes wahrzunehmen und zu interpretieren. (lwa)

Drehbuch: Kogo Noda, Yasujiro Ozu, nach dem Roman «Chichi to musume» von Kazuo Hirotsu
Kamera: Yuharu Atsuta
Musik: Senji Ito
Schnitt: Yoshiyasu Hamamura

Mit: Chishu Ryu (Shukichi Somiya), Setsuko Hara (Noriko Somiya, seine Tochter), Yumeji Tsukioka (Aya Kitagawa, ihre Freundin), Haruko Sugimura (Masa Taguchi, Norikos Tante), Hohi Aoki (Katsuyoshi), Jun Usami (Shoichi Hattori), Kuniko Miyake (Akiko Miwa), Masao Mishima (Jo Onodera), Yoshiko Tsubouchi (Kiku), Yoko Katsuragi (Misako), Toyo Takahashi (Shige)

108 Min., sw, 35 mm, Jap/d/f

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