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The Seven Year Itch
Billy Wilder (USA 1955)

Die romantische Komödie von Billy Wilder erzählt von einem verheirateten Mann, der im Sommer allein in New York bleibt, während seine Familie verreist. Er lernt eine attraktive Nachbarin kennen und fantasiert darüber, eine Affäre mit ihr zu haben. Tatsächlich bleibt es bei Wunschvorstellungen, inneren Konflikten und komischen Missverständnissen. Für die psychoanalytische Filmtheorie ist The Seven Year Itch relevant, weil Kino hier als Ort der Fantasie sichtbar wird. Die ständige Selbstzensur des Protagonisten gibt dabei klassische freudianische Konzepte von Trieb, Schuld und Verdrängung wieder. Die Komik des Films funktioniert als Abwehrstrategie: Angst, Schuld und sexuelle Spannung werden durch Humor entschärft. Lachen ersetzt die tatsächliche Grenzüberschreitung. (lwa)

Drehbuch: Billy Wilder, George Axelrod, nach dem Theaterstück von George Axelrod
Kamera: Milton R. Krasner
Musik: Alfred Newman
Schnitt: Hugh S. Fowler

Mit: Marilyn Monroe (das Mädchen), Tom Ewell (Richard Sherman), Evelyn Keyes (Helen Sherman), Sonny Tufts (Tom MacKenzie), Robert Strauss (Mr. Kruhulik), Oskar Homolka (Dr. Brubaker), Marguerite Chapman (Miss Morris), Victor Moore (Installateur), Dolores Rosedale (Elaine), Donald MacBride (Mr. Brady), Carolyn Jones (Miss Finch), Butch Bernard (Ricky Sherman)

105 Min., Farbe, DCP, E

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