«Russland zur Zeit des Zaren. In einem Haus auf dem Land treffen in der Sommerfrische verschiedene Gäste aufeinander: ein Arzt, ein Rechtsanwalt, ein Ingenieur, ein ehemaliger Fabrikant, eine verwitwete Ärztin, eine kinderlose Ehefrau und andere. Sie alle gehören der Mittel- oder Oberschicht an, leben in materiellem Wohlstand – und sind doch unzufrieden, unsicher und ratlos, was sie mit ihren Leben anfangen sollen. Alte Konflikte brechen auf, unerfüllte Liebesgeschichten, man diskutiert und ergeht sich im eigenen Leid. Schon bald wird klar, dass grosse soziale Umbrüche unmittelbar bevorstehen.» (Schaubühne Berlin)
«Schon der junge Bruno Ganz liebte das Kino; der Weg dahin führte 1960 aber übers Theater. Dort stand er bald an der Spitze und gehörte zum Ensemble der Berliner Schaubühne. Theateraufführungen sind ephemer, umso schöner, existiert diese Verfilmung einer Erfolgs-Inszenierung. In den Rieselfeldern vor Berlin findet sich die Crème de la Crème des deutschsprachigen Theaters ein. Und macht Kino.» (Walter Ruggle)
Drehbuch: Botho Strauss, nach dem Theaterstück von Maxim Gorki
Kamera: Michael Ballhaus
Musik: Peter Fischer
Schnitt: Siegrun Jäger
Mit: Wolf Redl (Sergej Basow), Edith Clever (Warwara), Bruno Ganz (Jakow Schalimow), Ilse Ritter (Kalerija), Michael König (Wlas Tschernow), Otto Sander (Pjotr Suslow), Jutta Lampe (Marja Lwowna), Otto Mächtlinger (Pustobajka), Eberhard Feik (Kropilkin)
115 Min., Farbe, DCP, D, ab 14 Jahren