«‹Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus.› Martin rekonstruiert die Geschichte seiner jüdischen Eltern, die 1941 nach Amerika flohen. Beide waren begnadete Musiker und Teil des jüdischen Kulturbundes, der von den Nazis aus Propagandazwecken geduldet war. Mithilfe von aussergewöhnlich verwendetem Archivmaterial und inszenierten Interviews, die auf Gesprächen zwischen Martin und seinem Vater (gespielt von Bruno Ganz) basieren, gelingt eine spannende und berührende Filmerzählung über Identität, Musik, Liebe in und nach dunklen Zeiten.» (Ute Bolmer, DOK.fest München, Mai 2020)
«Der letzte Film mit Bruno Ganz ist viel zu wenig bekannt. Dabei gehört er zu jenen Arbeiten, die dem Zürcher Schauspieler auch inhaltlich ein grosses Anliegen waren. In einer dokumentarischen Fiktion erzählt das Filmpaar Østergaard/Rácz von einem jüdischen Musikerpaar, das sich im Krieg in die USA absetzen konnte. Der Sohn begibt sich mit Bruno Ganz in der Rolle des Vaters auf eine Zeitreise.» (Walter Ruggle)
Drehbuch: Anders Østergaard, Martin Goldsmith, basierend auf dem Roman «The Inextinguishable Symphony» von Martin Goldsmith
Kamera: Henner Besuch, Mitja Falk, Agnesh Pakozdi, Lars Skree
Schnitt: Anders Villadsen
Mit: Bruno Ganz (George Goldsmith)
88 Min., Farbe, DCP, E+D/d