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Insiang
Lino Brocka (Philippinen 1976)

«Dieses richtungsweisende Werk des philippinischen Kinos – und das erste, das in Cannes gezeigt wurde – ist eine vertrackte Mutter-Tochter-Saga, eine Rachetragödie altgriechischen Ausmasses und ein erschütternder Blick auf das Leben am Rande von Manila. Insiang (Hilda Koronel) ist eine sanftmütige junge Frau aus den Slums, die von allen in ihrem Umfeld missbraucht wird: von ihrem unsensiblen Freund (Rez Cortez), ihrer verbitterten Mutter und deren schäbigem jüngeren Liebhaber. Doch nachdem Insiang vergewaltigt worden ist, mutiert ihre Schüchternheit zur stählernen Entschlossenheit, sich zu rächen.» (Film at Lincoln Center, Jan 2018)

«In Insiang ist der rote Faden die Skandalisierung struktureller patriarchaler Gewalt im Familienzusammenhang: Insiang, die anfangs hoffnungsvoll-zufrieden in der Beziehung mit ihrem Verlobten lebt, findet sich durch die Gewalttat des Liebhabers ihrer Mutter mit einem Schlag ‹aus dem Paradies verstossen›. Brocka hat das Kino der grossen Gefühle geliebt und wir lieben es auch!» (Red Lotus, Wien, Apr 2025)

«Brocka war so etwas wie eine Naturgewalt im Weltkino, und Insiang war einer seiner grössten Erfolge.» (Martin Scorsese, Mai 2015)

Drehbuch: Mario O’Hara, Antonio E. Lamberto
Kamera: Conrado Baltazar
Musik: Minda D. Azarcon
Schnitt: Augusto Salvador

Mit: Hilda Koronel (Insiang), Mona Lisa (Tonya), Rez Cortez (Bebot), Ruel Vernal (Dado), Marlon Ramirez (Nanding Karyas), Nina Lorenzo (Ludy Karyas)

95 Min., Farbe, DCP, OV/f/e

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