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Shadow of a Doubt
Alfred Hitchcock (USA 1943)

«Alfred Hitchcocks Drama aus dem Jahr 1943 enthüllt hinter der einladenden Herzlichkeit und aufrichtigen Unschuld des Kleinstadtlebens die dahinterliegende Leichtgläubigkeit und Naivität; es ist eine Fiktion über die Aufrechterhaltung von Fiktionen. Joseph Cotten spielt Onkel Charlie, einen charmanten und weltgewandten jungen Mann, der wie ein frischer Wind in das Haus seiner Schwester und ihrer Familie kommt – zu der auch seine Nichte Charlotte (Teresa Wright) gehört, die ebenfalls Charlie genannt wird. Sie ist eine kluge Highschool-Absolventin, die sich in ihn verliebt. Doch sie schöpft bald Verdacht, dass er eine reiche Witwe ermordet hat.» (The New Yorker, 15.11.2012)

«Shadow of a Doubt, nach einem Drehbuch von Thornton Wilder, Sally Benson und Alma Reville, schafft eine einzigartige Vision einer kleinen amerikanischen Stadt, in der Gefühle wie Angst, Schuld und Paranoia brodeln. Diese düstere Vision markierte die Übertragung von Hitchcocks Stil auf die Vereinigten Staaten. Hitchcocks Kamera, in der er den zu Besuch kommenden Onkel Charlie und die Nichte Charlie als Doppelgänger desselben unruhigen Geistes behandelt, macht ihre Beziehung zu einer der tiefgründigsten im Kino.» (Andrew Sarris, Village Voice, 8.8.1987)

Drehbuch: Thornton Wilder, Sally Benson, Alma Reville, nach dem Roman von Gordon McDonell
Kamera: Joseph A. Valentine
Musik: Dimitri Tiomkin
Schnitt: Milton Carruth

Mit: Joseph Cotten (Charlie Oakley, der Onkel), Teresa Wright (Charlotte «Charlie» Newton), Patricia Collinge (Emma Newton), Henry Travers (Joseph Newton), Macdonald Carey (Det. Jack Graham), Hume Cronyn (Herbie Hawkins), Wallace Ford (Det. Fred Saunders), Edna May Wonacott (Ann Newton), Charles Bates (Roger Newton), Janet Shaw (Louise), Estelle Jewell (Catherine), Alfred Hitchcock (Kartenspieler im Zug)

108 Min., sw, DCP, E/d

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