Fred Hill (Henry Kendall) ist frustriert, dass er und seine Frau Emily (Joan Barry) sich nie etwas leisten können. Doch plötzlich sehen sich die beiden mit einem Geldsegen konfrontiert und sie beschliessen, sich sofort auf Weltreise zu begeben. Während sie sich von Paris über Rom auf in Richtung Osten machen, verlieben sich die beiden in Mitreisende. Doch als sie in Singapur ankommen, stehen sie nicht nur vor einer zerrütteten Ehe, sondern haben auch kein Geld mehr übrig. (hb)
«In Shakespeares ‹The Tempest› umschreibt die Wendung ‹rich and strange› den Prozess einer Verwandlung und Verwesung. Durch eine geschenkte Weltreise verwandelt sich in Hitchcocks genialem Film der Trott des kleinen Angestellten: Allmählich und gleitend wird die Komödie bodenlos, die Beziehung des Paares erweicht sich, zerfällt, die Reise wird zum Alb, zum Schwindel. In seinem eigentümlichsten Film der englischen Periode macht Hitchcock die Ungesichertheit der bürgerlichen Welt augenscheinlich und lässt pessimistisch die Reise ans Ende der Nacht ohne Katharsis enden: Der Alltag trägt den Sieg davon, die Erfahrung der Ungeborgenheit verpufft.» (Harry Tomicek, Österreichisches Filmmuseum)
Drehbuch: Alma Reville, Val Valentine, nach einer Idee von Dale Collins
Kamera: Jack E. Cox, Charles Martin
Musik: Hal Dolphe
Schnitt: Rene Marrison, Winifred Cooper
Mit: Henry Kendall (Fred Hill), Joan Barry (Emily Hill), Percy Marmont (Kommandant Gordon), Betty Amann (Prinzessin), Elsie Randolph (Miss Imrie, die alte Jungfer)
84 Min., sw, DCP, E/d