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Le châtelot & Les hommes de la montre

Le châtelot
«In der unberührten Landschaft am Doubs wird zwischen 1950 und 1953 ein Staudamm gebaut. Es ist ein schweizerisch-französisches Prestigeprojekt. Der Film beginnt mit idyllischen Bildern des ‹Saut du Doubs› und dokumentiert in der Folge die Bauetappen vom Fällen des ersten Baumes bis zum fertigen Wehr. Gastarbeiter lassen dabei ihr Leben – und auch die Herstellung des Films dürfte nicht ganz risikofrei gewesen sein. Was ist der Preis für unsere elektrifizierte Welt, wie viel Naturzerstörung darf sein? Fragen, die die launige Off-Stimme im Film aufwirft. Fragen, die auch 70 Jahre nach den Dreharbeiten von Le châtelot nachdenklich stimmen.» (60. Solothurner Filmtage 2025)

Les hommes de la montre
«‹Was bedeutet es für das Herz und den Geist, den gleichen Bewegungsablauf den ganzen Tag zu wiederholen?› Diese Frage steht im Zentrum dieses erstaunlichen Auftragsfilms. Wir lernen einen Mann namens Albert Bernet kennen, der auf einem abgelegenen Bauernhof im Val de Travers lebt. Mit Leidenschaft übt er zwei Berufe aus: Bauer und Uhrmacher. Damit gehört er 1960 zur aussterbenden Spezies der sogenannten «Paysans-Horlogers» – der Heimarbeiter, die langsam, aber sicher von den Fabrikarbeitern verdrängt werden. Die Produktion des Films wurde von der Uhrenfirma Ebauches S.A. in Auftrag gegeben. Umso wagemutiger erscheint der Regisseur, der ein düsteres Bild von den neuen Arbeitsprozessen in der Präzisionsindustrie zeichnet.» (60. Solothurner Filmtage 2025)

Gesamtdauer: 68 Min.

Programm

Marie-Anne Colson-Malleville (Frankreich 1953)

Drehbuch: Hubert Noël
Kamera: Marcel Villet, Henri Champion
Musik: Richard Cornu
Schnitt: Henri Colpi

34 Min., sw, DCP, F/d


Henry Brandt (Schweiz 1963)

Drehbuch: Henry Brandt
Kamera: Henry Brandt
Musik: Claude de Coulon
Schnitt: Henry Brandt

34 Min., Farbe, Digital HD, F/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mo.,
3.3.2025
18:30