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La notte
Michelangelo Antonioni (Italien/Frankreich 1961)

24 Stunden im Leben des Schriftstellers Giovanni und seiner Frau Lidia, die sich im Laufe der Jahre auseinandergelebt haben. Das Absterben der Gefühle ist ein zentrales Thema, das Antonioni in seinen Filmen realistisch und unpathetisch verhandelt. «Wie da eine Party unter den oberen Zehntausend gefeiert oder vielmehr nicht gefeiert wird, wie die Gäste einsam auf Treppen sitzen oder in beziehungslosem Gespräch herumstehen, mit den Augen nicht das Gegenüber, sondern die Leere suchend, das ist geradezu eine Allegorie der Enttäuschung. (…) Mastroianni mit seiner Naivität, mit seiner Wärme und dümmlichen Resthoffnung und Moreau mit ihrer vollendeten Desillusionierung – das sind die beiden Prototypen des modernen Menschen, wie ihn Antonioni sieht. (…) Niemals auch hat ein Schwarzweissfilm mit so viel Recht auf Farbe verzichtet: Das Leben hat in Antonionis existenzialistischem Meisterwerk keine Farben mehr.» (Jens Jessen, Die Zeit, 31.3.2005)

Drehbuch: Michelangelo Antonioni, Ennio Flaiano, Tonino Guerra, nach einer Story von Michelangelo Antonioni, Ennio Flaiano, Tonino Guerra
Kamera: Gianni Di Venanzo
Musik: Giorgio Gaslini
Schnitt: Eraldo Da Roma

Mit: Marcello Mastroianni (Giovanni Pontano), Jeanne Moreau (Lidia Pontano), Monica Vitti (Valentina Gherardini), Bernhard Wicki (Tommaso Garani), Rosy Mazzacurati (Maria Teresa, «Resy»), Maria Pia Luzi (Patientin), Guido Ajmone Marsan (Fanti), Vincenzo Corbella (Gherardini, Industrieller), Ugo Fortunati (Cesarino), Gitt Magrini (Signora Gherardini)

122 Min., sw, 35 mm, I/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Do.,
18.1.2024
21:00
Di.,
13.2.2024
20:45