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Calabuch
Luis García Berlanga (Spanien/Italien 1956)

In Calabuch, einem fiktiven kleinen Dorf an der spanischen Mittelmeerküste, erscheint wie aus dem Nichts der alte Professor George Serra Hamilton, der von den Einwohnern bald liebevoll Jorge genannt wird. Schnell wird er Teil der Gemeinde, spielt mit den Dorfbewohnern Schach und hilft ihnen, den alljährlichen regionalen Feuerwerks-Wettbewerb zu gewinnen. Zu dieser Zeit ahnt noch niemand, dass er ein weltweit gesuchter Raketen- und Atomforscher ist. Bald droht der flüchtige Amerikaner in der spanischen Idylle aufgespürt zu werden.
Calabuch ist der erste mit Italien, ja international koproduzierte Film Berlangas. Aufgrund dieser Zusammenarbeit wurden die im Ausland anerkannten Schauspieler Edmund Gwenn, Franco Fabrizi und Valentina Cortese für den Film gewonnen. Er wurde in Venedig mit dem OCIC-Preis ausgezeichnet, wo er auch als «Bester Film» nominiert war.

Drehbuch: Leonardo Martín, Florentino Soria, Ennio Flaiano, nach einer Geschichte von Leonardo Martín
Kamera: Francisco Sempere
Musik: Guido Guerrini
Schnitt: Pepita Orduna

Mit: Edmund Gwenn (Prof. Jorge Serra Hamilton), Valentina Cortese (Eloísa, die Lehrerin), Franco Fabrizi (Langosta), Juan Calvo (Matías), Félix Fernández (Don Félix, Pfarrer), Nicolás D. Perchicot (Andrés), Mario Berriatúa (Juan), Francisco Bernal (Crescencio)

93 Min., sw, Digital HD, Sp/d

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