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Vivre sa vie
Jean-Luc Godard (Frankreich 1962)

In zwölf mit Zwischentiteln voneinander getrennten Kapiteln wird die Geschichte der jungen Nana erzählt, die wegen Geldnot in die Prostitution gerät. Die zwölf Tableaux sind meist Dialoge mit verschiedenen Menschen, denen Nana begegnet. Darunter ein wunderbares längeres Gespräch mit dem Philosophen Brice Parain. (pm)
«Godards erster Versuch, die übliche Filmerzählung durch einen Filmessay zu ersetzen. Die häufige Diskrepanz zwischen Bild und Ton sowie das scheinbar willkürliche Nebeneinander gegensätzlicher Stilmittel (starre und bewegliche Kamera, Montage- und Plansequenzen, Abblende und Schnitt) hält den Zuschauer auf Distanz und zwingt ihn, mitzudenken statt mitzufühlen. Indem Godard sozusagen Brechts Theorie des epischen Theaters auf den Film anwendet, vollzieht er den bis dahin (1962!) radikalsten Bruch mit dem klassischen Erzählkino.» (Lexikon des int. Films)

Drehbuch: Jean-Luc Godard
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Michel Legrand
Schnitt: Jean-Luc Godard, Agnès Guillemot

Mit: Anna Karina (Nana), Sady Rebbot (Raoul), André S. Labarthe (Paul), Guylaine Schlumberger (Yvette), Gérard Hoffman (der Koch), Monique Messine (Elisabeth), Paul Pavel (Journalist), Dimitri Dineff (Dimitri), Peter Kassovitz (der junge Mann), Eric Schlumberger (Luigi), Brice Parain (der Philosoph), Henri Attal (Arthur), László Szabó (Verwundeter), Jean-Luc Godard (Stimme)

84 Min., sw, DCP, F/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Di.,
1.12.2020
18:00
Mi.,
9.12.2020
15:00