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The Milagro Beanfield War
Robert Redford (USA 1988)

English review

Im verschlafenen Kaff Milagro, New Mexico, wird ein gewaltiges Feriendorf mit Golfplatz gebaut. Als der arbeitslose Handwerker Joe Mondragon Wasser aus der Gemeindeleitung auf ein geerbtes Feld leitet, um dort Bohnen anzupflanzen, gerät er in Konflikt mit den Behörden. Diese sind mit dem auswärtigen Immobilien-Tycoon Devine verbandelt, der sein Tourismusprojekt gefährdet sieht. Als sich die aufmüpfige Garagistin Ruby hinter Joe stellt und den Anwalt und Journalisten Bloom für die Sache rekrutiert, kommt es in Milagro zum Krieg um das Bohnenfeld, bei dem neben einem kaltblütigen Agenten der Regierung auch ein freches Schwein und ein bärtiger Engel mitmischen. Zwischen den Fronten steht der unschlüssige Sheriff Bernie.
John Nichols’ Romanvorlage ist von der lateinamerikanischen Tradition des magischen Realismus angehaucht. Die muntere Verfilmung seiner kauzigen Neo-Western-Fabel ähnelt ihrem Regisseur: gutaussehend, linksliberal, grün gesinnt, spitzbübisch und am Ende vielleicht etwas gar blauäugig. (mb)

Drehbuch: John Nichols, David S. Ward, nach dem Roman von John Nichols
Kamera: Robbie Greenberg
Musik: Dave Grusin
Schnitt: Dede Allen, Jim Miller

Mit: Rubén Blades (Sheriff Bernabe Montoya), Richard Bradford (Ladd Devine), Sônia Braga (Ruby Archuleta), Julie Carmen (Nancy Mondragon), James Gammon (Horsethief Shorty), Melanie Griffith (Flossie Devine), John Heard (Charlie Bloom), Carlos Riquelme (Amarante Cordova), Daniel Stern (Herbie Platt), Christopher Walken (Kyril Montana), Chick Vennera (Joe Mondragon)

117 Min., Farbe, 35 mm, E+Sp/d/f, ab 12

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