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Parlez-moi de la pluie!
Agnès Jaoui (Frankreich 2008)

Die erfolgreiche Autorin und Politikerin Agathe Villanova zieht sich für zehn Tage nach Südfrankreich ins Haus ihrer Kindheit zurück. Der ebenso ungeschickte wie uninspirierte Filmemacher Michel Ronsard nutzt diese Gelegenheit, um mit der Unterstützung seines aufgeweckten Assistenten eine TV-Dokumentation über ihre Karriere zu drehen. Doch das Projekt steht unter keinem guten Stern: Es regnet, es ist kalt und das ungleiche Trio stürzt sich zielsicher in jedes Fettnäpfchen, das am Wegrand liegt.
«Es sind von Jaouis früheren Filmen her vertraute Themen, die die Comédie dramatique variiert: Erneut geht es um gesellschaftlichen Erfolg und Misserfolg (und um die Gründe dafür); um (fehlende) Anerkennung in der Familie und im sozialen Umfeld – oder allgemeiner gesprochen: darum, wie wir uns über den Spiegel definieren, den uns andere vorhalten.» (Kathrin Halter, Filmbulletin, 3/2009)

Agnès Jaoui (*1964) lernte schon 1987 auf der Theaterbühne ihren späteren Ehemann, Koautor und häufigen Filmpartner Jean-Pierre Bacri kennen. Gemeinsam verfassten sie das Theaterstück Cuisine et dépendances (1992), das nach dem Bühnen- zum Kinoerfolg wurde. Einem breiteren Publikum bekannt wurde sie 1996 als Autorin und Darstellerin von Cédric Klapischs Un air de famille und – immer in Koautorschaft mit Bacri – mit den Drehbüchern zu Alain Resnais’ Smoking/No Smoking (1993) und On connait la chanson (1997). Seit 2000 realisiert sie vielbeachtete eigene Filme, tritt aber auch immer wieder in Werken anderer Filmschaffender auf.

Drehbuch: Agnès Jaoui, Jean-Pierre Bacri
Kamera: David Quesemand
Schnitt: François Gédigier, Sylvie Lager

Mit: Agnès Jaoui (Agathe Villanova), Jean-Pierre Bacri (Michel Ronsard), Jamel Debbouze (Karim), Pascale Arbillot (Florence), Guillaume de Tonquédec (Stéphane), Frédéric Pierrot (Antoine), Mimouna Hadji (Mimouna), Florence Loiret-Caille (Aurélie), Anne Werner (Séverine), Laurent Jarroir (Guillaume)

99 Min., Farbe, 35 mm, F/d

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