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L'Anglaise et le duc
Éric Rohmer (Frankreich 2001)

«Einst liebten sich Grace Elliott und Louis-Philippe II., Herzog von Orléans, nun sind sie treue Freunde. Die Französische Revolution droht jedoch einen Keil zwischen sie zu treiben: Sie sympathisiert mit dem Adel, er stimmt im Nationalkonvent sogar für die Hinrichtung seines Cousins, König Ludwigs XVI. Éric Rohmers mit Abstand aufwendig-teuerste, gestalterisch dabei experimentellste Produktion, inspiriert zu gleichen Teilen von D. W. Griffiths Orphans of the Storm (1921), Napoléon vu par Abel Gance (1927) und Jean Renoirs La Marseillaise (1938). Ganz erstaunlich sind die Aussenszenen, die Rohmer als buchstäblich belebte Bilder gestaltete: Er liess 37 Gemälde im Stil der Zeit anfertigen, in die er die Darsteller digital einfügte. Der Effekt ist frappierend – gerade im Kontrast mit der zurückgenommenen Schlichtheit der Innenszenen und deren Konzentration auf die Diskurse der im Herzen einander so nahen, politisch doch fernen Menschen.» (Rui Hortênsio da Silva e Costa, Österreich. Filmmuseum, Oktober 2010)

Drehbuch: Éric Rohmer, nach den Memoiren «Journal de ma vie durant la Révolution française» von Grace Elliott
Kamera: Diane Baratier
Schnitt: Mary Stephen

Mit: Lucy Russell (Grace Elliott), Jean-Claude Dreyfus (Duc d'Orléans), Alain Libolt (Duc de Biron), Charlotte Véry (Pulcherie ), Rosette (Fanchette ), Léonard Cobiant (Champcenetz ), François Marthouret (Dumouriez ), Caroline Morin (Nanon), Héléna Dubiel (Madame Meyler )

125 Min., Farbe, 35 mm, F/d

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