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Der Golem, wie er in die Welt kam
Paul Wegener (Deutschland 1920)

Der letzte der drei Golem-Filme, die Wegener drehte, erzählt, wie es der Titel verspricht, den Anfang der Legende: Wie der Prager Rabbi Loew eine riesenhafte Lehmstatue schafft und sie zum Leben erweckt, wie dieser Golem die von Vertreibung bedrohte Judengemeinde rettet und wie das künstliche Wesen letztlich selbst zur Gefahr wird.
«Verwinkelte Bauten, eine erstaunlich nuancierte Lichtgestaltung und inspirierte Kameraführung schufen eine stimmige Atmosphäre in diesem Golem-Film. (…) Das auf dem Ufa-Freigelände gestaltete Studio-Prag wurde zum Prototyp einer plastischen expressionistischen Filmarchitektur.» (Thomas Kramer, Lexikon des deutschen Films, Reclam 1995)
«Wegeners Film war einer der künstlerisch wie geschäftlich grössten Erfolge der deutschen Stummfilmproduktion, dessen aussergewöhnliche, von Jugendstil und Expressionismus bestimmte Bild- und Dekorgestaltung nichts an suggestiver Wirkung eingebüsst hat.» (Lexikon des int. Films) Gezeigt wird die restaurierte Fassung von 2019.

Drehbuch: Paul Wegener
Kamera: Karl Freund
Musik: Hans Landsberger (1920)

Mit: Paul Wegener (Golem), Albert Steinrück (Rabbi Löw), Ernst Deutsch (Famulus), Lyda Salmonova (Miriam), Lothar Müthel (Junker Florian), Otto Gebühr (Kaiser Rudolf III.), Hans Sturm (alter Rabbi), Max Kronert (Tempeldiener), Dore Paetzold (Kebse des Kaisers)

90 Min., tinted, DCP, Stummfilm, d Zw'titel

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Fr.,
17.1.2020
18:15
Stummfilm mit Richard Siedhoff am Flügel; Einführung: Stefan Drössler (ca. 10'))