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Kain und Artjom
(Kain i Artem)
Pawel Petrow-Bytow (UdSSR 1929)

«Die eindrucksvolle Verfilmung einer Kurzgeschichte von Maxim Gorki über einen jüdischen Flickschuster und einen bärenstarken Hafenarbeiter spielt im vorrevolutionären Russland. Der aus Leningrad stammende Regisseur verbindet Stilmittel des expressionistischen deutschen Films mit denen des russischen Montagekinos.» (Bonner Sommerkino 2019)
«Ein Kunstwerk, wie man es nur ganz selten im Kino zu sehen bekommt. Ein Gesang in Bildern, getragen von einer charakteristischen Melodie, schwermütig, düster, heroisch, brutal und menschlich. Eine kleine Stadt wird geschildert, mit einer Wahrheitstreue, einer lebendigen Farbigkeit, einem Zeit- und Milieukolorit, das verblüfft. (…) Wie [das] hinübertransponiert wird zur sieghaften Melodie des neuen Russland, der neuen Menschheit und ihrer neuen Gedanken, das ist so grandios gemacht, dass man sogar den politischen Vorwand entschuldigt.» (Berliner Volks-Zeitung, 16.4.1930)

Drehbuch: Olga Kusnezowa, Jelena Newjashskaja, Michail Remezow, Pawel Petrow-Bytow, nach der Erzählung von Maxim Gorki
Kamera: Nikolai Uschakow, Michail Kaplan

Mit: Emil Gal (Kain), Nikolai Simonow (Artjom), Jelena Jegorowa (Frau am Markt), Georgi Uwarow (Mann der Frau am Markt)

85 Min., sw, DCP, Stummfilm, russ + d Zw'titel

Spieldaten
So.,
2.2.2020
18:15
Stummfilm mit Filipp Tschelzow am Flügel