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La mariée était en noir
François Truffaut (Frankreich/Italien/GB 1968)

«Truffaut hat gesagt, dass dieser elegante Thriller, der (wie sein La sirène du Mississippi) auf einem Roman von Cornell Woolrich beruht, ein Versuch war, seine zwei cineastischen Idole zu versöhnen, Alfred Hitchcock und Jean Renoir. Er handelt von Julie Kohler, deren Mann unerklärlicherweise nach ihrer Hochzeit auf den Kirchenstufen erschossen wird. Truffaut folgt Julies systematischem und tödlichem Rachefeldzug mit einem leichten, idyllischen Stil, dieweil sie ihre Opfer skrupellos jagt und zur Strecke bringt (den Ersten stösst sie vom Balkon, den Zweiten vergiftet sie, den Dritten erstickt sie ...). Die Mischung von Krimi und Renoir mag nie völlig aufgehen, aber das ist alles sehr unterhaltsam, und Hitchcock-Buffs werden ihren Spass daran haben, die vielen Anspielungen – vor allem auf Marnie – herauszupicken.» (David Pirie, Time Out Film Guide)

Drehbuch: François Truffaut, Jean-Louis Richard, nach dem Roman von William Irish
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Bernard Herrmann
Schnitt: Claudine Bouché

Mit: Jeanne Moreau (Julie Kohler), Jean-Claude Brialy (Corey), Michel Bouquet (Coral), Charles Denner (Fergus), Claude Rich (Bliss), Daniel Boulanger (Holmes), Michel Lonsdale (Morane), Serge Rousseau (David), Jacques Robiolles (Charlie), Luce Fabiole (Julies Mutter), Sylvine Delannoy (Mrs. Morane)

107 Min., Farbe, DCP, F/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mi.,
29.5.2019
21:00
Sa.,
8.6.2019
15:00
So.,
16.6.2019
18:15