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Pickpocket
Robert Bresson (Frankreich 1959)

Michel glaubt, er könne sich über Gesetze hinwegsetzen, und betätigt sich wie im Rausch als Taschendieb. Er lässt sich weder von seiner Freundin noch von einem Kommissar davon abbringen. Nach und nach verfeinert er seine Methoden und wird vom Amateurdieb zum Profi.
Robert Bressons Pickpocket wurde von den Cahiers du cinéma zum besten aller französischen Nachkriegsfilme gewählt und gilt als einer der Schlüsselfilme des modernen Kinos. Die stilistische Klarheit und die durch Reduktion und Konzentration erreichte strenge Inszenierung dieses Klassikers übten einen prägenden Einfluss auf die verschiedensten Regisseure aus, von Martin Scorsese, Paul Schrader, Chantal Akerman, Aki Kaurismäki und Michael Haneke bis zu Olivier Assayas.
«Wie ein Poet mit seiner Feder, so drückt sich Bresson kinematografisch aus. Tief ist der Abgrund zwischen seiner Noblesse, seinem Schweigen, seinem Ernst, seinen Träumen und dem Rest der Welt, der diese für Unsicherheit und Obsession hält. Bresson zeigt uns in Pickpocket ohne jeglichen erzählerischen Kunstgriff den inneren Zwang, der den Dieb in das Maul des Löwen treibt, und die Macht der Liebe, die ihn befreit, trotz der Gitterstäbe seiner Zelle.» (Jean Cocteau, zit. viennale.at)
«Das ‹Ballett des Taschendiebs›, wie Cocteau es nannte, ist atemberaubend choreografiert. ‹Ein Film von umwerfender Originalität. Wenn man diesen Film zum ersten Mal sieht, könnte man sich die Augen verbrennen. Also machen Sie es wie ich: Kehren Sie jeden Tag zurück, um ihn sich nochmals anzusehen.› (Louis Malle)» (Toronto International Film Festival, 2012)

Drehbuch: Robert Bresson
Kamera: Léonce-Henri Burel
Musik: Jean-Baptiste Lully
Schnitt: Raymond Lamy

Mit: Martin LaSalle (Michel), Pierre Leymarie (Jacques), Marika Green (Jeanne, Michels Freundin), Jean Pélégri (Polizeiinspektor), Dolly Scal (Michels Mutter), Kassagi (1. Komplize), Pierre Étaix (2. Komplize), César Gattegno (Inspektor), Dominique Zardi (Metropassagier, ungenannt)

76 Min., sw, DCP, F/e

Vorfilm

(Schweiz 1959)


10 Min., sw, Digital HD, D

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mo.,
24.6.2019
18:15
Einführung: Nico Uebersax
Vorstellung ohne Filmwochenschau)
Mi.,
26.6.2019
20:45
So.,
30.6.2019
16:00