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Trümmer eines Imperiums
(Oblomok imperii)
Friedrich Ermler (UdSSR 1929)

«Erstaufführung einer neuen Rekonstruktion von Friedrich Ermlers bildgewaltigem Filmklassiker. Ein Arbeiter verliert als Soldat im Ersten Weltkrieg durch einen Schock sein Gedächtnis. Zehn Jahre später erkennt er am Zugfenster seine Frau – und kann sich plötzlich wieder an früher erinnern. Auf der Suche nach ihr reist er durch ein neues Land und erkennt staunend, was sich seit 1917 alles verändert hat.» (Bonner Sommerkino 2018)
«Eine originelle Fabel, die Ermler mit hoher künstlerischer Meisterschaft umzusetzen versteht. Am meisten beeindrucken zweifellos die Sequenzen, in denen das wiedererwachende Bewusstsein Filimonows optisch transparent wird. Die Assoziationsmontagen des Films sind für den damaligen Stand der filmischen Entwicklung ein höchst beachtenswertes Experiment (…). Das Resultat sind fast surreale Bildkompositionen, die die Schrecken des Krieges auf suggestive Weise reflektieren.» (Fred Gehler, in: Sonntag, 1966)

Live-Begleitung:
Alexander Schiwow, Zürich (Flügel)

Drehbuch: Katerina Winogradskaja, Friedrich Ermler
Kamera: Jewgeni Schneider

Mit: Fjodor Nikitin (Filimonow), Ljudmila Semjonowa (Natascha), Waleri Solowzow (ihr zweiter Mann), Jakow Gudkin (verletzter Soldat, später Sekretär des Fabrikkomitees), Wiatscheslaw Wiskowski (ehemaliger Fabrikbesitzer), Sergej Gerassimow (Offizier der Weissen Armee)

108 Min., sw, DCP, Stummfilm, russ + e Zw'titel

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mi.,
23.1.2019
18:15
Stummfilm mit Alexander Schiwow am Flügel)