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Synnöve Solbakken
John W. Brunius (Schweden 1919)

Die Jahre während des Ersten Weltkriegs und unmittelbar danach gelten als Blüteperiode des schwedischen Films. Doch das Interesse hat sich bisher auf die beiden grossen Namen Mauritz Stiller und Victor Sjöström konzentriert. Am Stummfilmfestival in Pordenone konnte man 2017 entdecken, welch hohes Niveau auch die Filme anderer schwedischer Regisseure jener Zeit hatten.
John W. Brunius hat einen Roman des norwegischen Literaturnobelpreisträgers Bjørnstjerne Bjørnson adaptiert, sich für die Innenszenen von den Bildern des norwegischen Malers Adolph Tideman, eines Zeitgenossen von Bjørnson, inspirieren lassen und die Aussenaufnahmen in Norwegen gedreht.
«Es war ein grosses Vergnügen, endlich diesen Film zu sehen (…), ein Schlüsselwerk des Goldenen Zeitalters des schwedischen Films. (…) Es ist ein Bildungsroman insofern, als der Junge erst zum Mann heranreifen muss, um sich seiner Angebeteten würdig zu erweisen, die Geschichte einer éducation sentimentale. (…) Die Landschaftsdarstellung ist von sublimer Ästhetik. Die Morgenstimmung in den gewaltigen Fjords, die Feuer der Sommernächte, die Mitternachtssonne, die Freiheit auf den Sommerweiden und die wilden Bergbäche gehören zu den Freuden dieser Gesellschaft.» (Antti Alanen, anttialanenfilmdiary.blogspot.com)

Live-Begleitung:
Stephen Horne, London (Flügel)

Drehbuch: Sam Ask, John W. Brunius, nach dem Roman von Bjørnstjerne Bjørnson
Kamera: Hugo Edlund, Arthur Thorell

Mit: Karin Molander (Synnöve Solbakken), Lars Hanson (Thorbjörn Granliden), Egil Eide (sein Vater), Hjalmar Peters (Synnöves Vater), Svea Peters (Thorbjörns Mutter), Einar Rød (Aslak, der Knecht), Ingrid Sandal (Synnöves Mutter), Ellen Dall (Ingrid, Thorbjörns Schwester), Gösta Cederlund (Knud Nordhaug)

95 Min., sw, 35 mm, Stummfilm, schwed + e Zw'titel

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Do.,
17.1.2019
20:45
Stummfilm live begleitet von Stephen Horne)