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The Ghost Goes West
René Clair (GB 1935)

Murdoch Glourie, schürzenjagender Spross des stolzen schottischen Clans Glourie, kommt bei einer Auseinandersetzung mit dem verfeindeten Clan McLaggan im 18. Jahrhundert auf peinliche Weise ums Leben. Sein kampflustiger Vater stirbt vor Demütigung und verflucht Murdoch dazu, als Geist im Familienschloss zu spuken, bis er sich einst an den McLaggans rächen kann. 200 Jahre später verkauft Donald, der letzte Glourie, das Schloss an den amerikanischen Millionär Martin, auf Wunsch von dessen hübscher Tochter Peggy. Das Gemäuer wird in die USA verpflanzt und Martin will dort mit dem mitgereisten Schlossgespenst Werbung für seine Lebensmittelfabrik machen.
«Ein fröhlicher, weltgewandter und brillant komischer Film. Drehbuchautor Sherwood und Clair entspinnen einen anmutig langen und lauten Spass auf Kosten millionenschwerer amerikanischer Kunstliebhaber und europäischer Traditionen. (...) Der Film stichelt geschickt gegen den schlechten Geschmack der neureichen Amerikaner. Nachdem etwa der Lebensmittelkönig das Schloss Stein für Stein auf seinen Landsitz in Florida versetzt hat, baut er moderne Verbesserungen ein und installiert gar venezianische Gondeln im Burggraben.» (Andre Sennwald, The New York Times, 11.1.1936)

Drehbuch: Robert E. Sherwood, Geoffrey Kerr, René Clair, nach der Erzählung «Sir Tristram Goes West» von Eric Keown
Kamera: Harold Rosson
Musik: Mischa Spoliansky
Schnitt: Harold Earle

Mit: Robert Donat (Murdoch/Donald Glourie), Jean Parker (Peggy Martin), Eugene Pallette (Mr. Martin), Elsa Lanchester (Lady Shepperton), Everley Gregg (Mrs. Gladys Martin), Hay Petrie (The McLaggan), Morton Selten (The Glourie), Ralph Bunker (Ed L. Bigelow), Patricia Hilliard (Hirtin)

83 Min., sw, 35 mm, E, ab 6

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
2.12.2018
18:15
Do.,
13.12.2018
15:00
So.,
23.12.2018
20:45