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Mon oncle
Jacques Tati (Frankreich/Italien 1958)

Monsieur Hulot bewohnt eine kleine Dachwohnung in einem alten Pariser Stadtviertel. Seine Schwester, die mit einem reichen Industriellen verheiratet ist, lebt in einer ultramodernen, sterilen Villa, die mit den neusten technischen Errungenschaften ausgestattet ist.
Als Hulot gebeten wird, sich um seinen neunjährigen Neffen Gérard zu kümmern, scheitert er an der ihm fremden Welt.
Mon oncle, Tatis erster Film, der als Farbfilm in die Kinos kam, ein Werk von beispiellosem kinematografischen Witz und optischem und akustischem Reichtum, wurde mit dem Oscar für die beste fremdsprachige Produktion ausgezeichnet.
«Die Komik des Films beruht auf der Verschrobenheit eines ‹normalen›, aber schüchternen und gänzlich unangepassten Manns und dessen Anecken in einer Welt, die trotz Rationalismus und Rentabilitätsdenken offenbar Verstand und Augenmass verloren hat. Mon oncle nimmt das materialistische Leben mit seinem kalten Komfort und architektonischen Wahn (eindrücklich verkörpert durch die als Filmprotagonistin agierende Villa) aufs Korn.» (Olivier Père, cinema.arte.tv)
«Der Film ist vor allem ein Feuerwerk szenischer Einfälle, eine moderne Burleske, die selbst aus dem kleinsten Gegenstand und dem nichtigsten Detail Poesie hervorzaubert.
Viele Episoden sind unvergesslich lustig und wunderbar beobachtet und immer technisch brillant. Aberwitzige Requisiten knallen dröhnend zusammen, Bleistiftabsätze klicken wie Metronome, und sogar ein depressiver Dackel im Schottenkaromantel fügt sich willig Tatis akribischer Regie.» (Jennifer Selway, Time Out Film Guide)

Drehbuch: Jacques Tati, Jacques Lagrange, Jean L'Hôte
Kamera: Jean Bourgoin
Musik: Alain Romans, Frank Barcellini
Schnitt: Suzanne Baron

Mit: Jacques Tati (Monsieur Hulot), Jean-Pierre Zola (Charles Arpel), Adrienne Servantie (Mme Arpel), Alain Bécourt (Gérard Arpel), Lucien Frégis (M. Pichard), Betty Schneider (Betty), Yvonne Arnaud (Georgette, das Dienstmädchen), Dominique Marie (Nachbarin), J. F. Martial (Walter), Adelaide Danieli (Mme Pichard)

116 Min., Farbe, DCP, F/d Zusatzinformationen: © Les Films de Mon Oncle – Specta Films C.E.P.E.C.

Vorfilm

(Schweiz 1958)


10 Min., sw, Digital HD, D/Dial

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mi.,
16.5.2018
20:45
Einführung: Jörg Schweinitz; Vorstellung ohne Filmwochenschau
Sa.,
19.5.2018
15:00
Mo.,
21.5.2018
18:15