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Otto e mezzo
Federico Fellini (Italien/Frankreich 1963)

Genervt von Produzenten, Ehefrau und Geliebter, sucht ein Filmregisseur verzweifelt nach Inspiration für seinen neuen Film. Als er seine Kindheit, sein Verhältnis zum weiblichen Geschlecht und zur Kunst und die Missstände in der Filmbranche reflektiert, kommen seine Ängste und verdrängten Komplexe ans Licht.
Otto e mezzo wurde zeitgleich mit Il gattopardo gedreht. Weder Fellini noch Visconti wollten «auf mich verzichten, und so einigte man sich, eine Woche bei einem, eine beim anderen. Für Visconti musste ich meine Haare rabenschwarz färben, der andere wünschte mich blond. Unterschiedlicher konnten sie nicht sein in ihrer Ausdrucksform, Vision und Präsenz. Auf Viscontis Set musste totale Ruhe und Konzentration herrschen, während es bei Fellini nicht laut und chaotisch genug zu- und hergehen konnte. (…) Ich verstand mich aber gut mit ihm, er bezeichnete mich als eine Art Medium mit der Gabe, in die Menschen hineinzublicken. Fellini gab mir als Erster übrigens meine tiefe, raue Stimme auf der Leinwand, die bis dahin immer synchronisiert worden war.» (Claudia Cardinale, im Interview mit Carmine De Fusco, Weltwoche, 43/2007)
«Bei Fellini war Cardinale die ideale Frau, das Traumgespinst eines Regisseurs, der ‹das sichere Gefühl hat, dass dieses Mädchen die Lösung für alles bedeuten könnte›. Und so, wie sie bei ihrem ersten Auftritt barfuss im weissen Schwesternkittel durch den Kurpark schwebt, hält man das auch durchaus für möglich.» (Michael Althen, FAZ, 15.4.2008)

Drehbuch: Federico Fellini, Ennio Flaiano, Tullio Pinelli, Brunello Rondi, nach einer Idee von Federico Fellini, Ennio Flaiano
Kamera: Gianni di Venanzo
Musik: Nino Rota
Schnitt: Leo Catozzo

Mit: Marcello Mastroianni (Guido Anselmi), Claudia Cardinale (Claudia), Anouk Aimée (Luisa, Guidos Frau), Sandra Milo (Carla), Barbara Steele (Gloria Morin), Rossella Falk (Rossella), Jean Rougeul (Daumier), Caterina Boratto (die schöne Fremde), Madeleine Lebeau (die französische Schauspielerin), Eddra Gale (Saraghina), Guido Alberti (Produzent Pace), Annie Gorassini (Paces Freundin)

138 Min., sw, Digital HD, I/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Sa.,
14.4.2018
20:45
So.,
29.4.2018
15:00