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Zabriskie Point
Michelangelo Antonioni (USA 1970)

Nach einer Studentendemonstration in Los Angeles glaubt Mark, dass er als Polizistenmörder gesucht wird, stiehlt ein Privatflugzeug und nimmt Kurs auf die Wüste. Im Death Valley, fernab jeder Zivilisation, erlebt er mit einer Sekretärin eine leidenschaftliche Begegnung.
«Noch während der Arbeit an Zabriskie Point wird Antonioni Zeuge des wilden Polizeiüberfalls auf Tausende von Hippies, Pazifisten und Künstler, die gegen den demokratischen Parteitag demonstrieren. Für eine italienische Wochenzeitung schreibt er: ‹Direkt unter mir habe ich das erschreckende Bild des amerikanischen Establishments und zugleich die wunderbare Vorstellung von einem anderen Amerika, dem der Jugend.›» (Nanni Balestrini, du, November 1995)
«Zweifellos ist Antonioni in Amerika mehr am Optischen als am Politischen interessiert: So sind ihm denn auch die bemalten Slogans und Plakatwände nicht aufgrund ihrer politischen Aussage, sondern wegen ihrer visuellen Wirkung wichtig. (…) Die Explosion am Schluss, in der ein Haus samt Inhalt in Zeitlupe in die Luft fliegt, ist ein blendendes, fast feierliches Symbol eines Jugendtraums vom Ende der Konsumgesellschaft.» (Geoff Andrew, Time Out Film Guide)

Drehbuch: Michelangelo Antonioni, Fred Gardner (=Franco Rossetti), Sam Shepard, Tonino Guerra, Clare Peploe
Kamera: Alfio Contini
Musik: Pink Floyd, Jerry Garcia
Schnitt: Michelangelo Antonioni, Franco Arcalli

Mit: Mark Frechette (Mark), Daria Halprin (Daria), Rod Taylor (Lee Allen, Anwalt), G. D. Spradlin (Lee Allens Partner), Paul Fix (Café-Besitzer), Bill Garaway (Morty), Kathleen Cleaver (Kathleen)

110 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Do.,
15.3.2018
20:45
Einführung: Corinne Siegrist-Oboussier
Do.,
29.3.2018
18:15