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Die Büchse der Pandora
Georg Wilhelm Pabst (Deutschland 1928)

«Frank Wedekinds Dramen vom Aufstieg und Untergang der Tänzerin Lulu, die den Männern, denen sie begegnet, den Tod bringt, bis sie schliesslich selbst das Opfer des geheimnisvollen Mörders Jack the Ripper wird, sind von Pabst in einem Film zusammengefasst worden. (...) Er hat seinen Film ganz auf zwei Wirkungsmöglichkeiten gestellt: auf expressive Grossaufnahmen und auf atmosphärische Bildimpressionen.» (Reclams Filmführer)
«Die Grossaufnahmen bestimmen den Charakter dieses Films, die der Plastik des Ganzen gleichermassen Akzente aufsetzen. Die flimmernde oder phosphoreszierende Atmosphäre, die leuchtenden Nebel von London scheinen eine Art visueller Begleitmusik dieser Grossaufnahmen zu sein, deren Bedeutung sie intensivieren.» (Lotte H. Eisner: Die dämonische Leinwand, 1952)
«Die dramatische Fiktion der Femme fatale mit ihrer irritierenden Mischung aus Vitalität und Passivität, Triebbefriedigung und Unschuld, Leidenschaft und Kühle ist in Louise Brooks’ Verkörperung zu einer modernen Frau und gleichzeitig zu einer Ikone der Filmgeschichte geworden.» (Jürgen Kasten, in: Metzler Film Lexikon)

Drehbuch: Ladislaus Vajda, nach den Theaterstücken «Erdgeist» und «Die Büchse der Pandora» von Frank Wedekind
Kamera: Günther Krampf

Mit: Louise Brooks (Lulu), Fritz Kortner (Dr. Peter Schön), Gustav Diessl (Jack the Ripper), Franz Lederer (Alva Schön), Carl Goetz (Schigolch), Krafft-Raschig (Rodrigo Quast), Alice Roberts (Gräfin Geschwitz), Siegfried Arno (der Inspizient), Daisy d'Ora (Dr. Schöns Verlobte), Michael von Newlinsky (Marquis Casti-Piani)

134 Min., sw, DCP, Stummfilm, dt. Zw'titel

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Do.,
20.4.2017
18:15
Stummfilm mit Neil Brand am Flügel)