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La Belle Nivernaise
Jean Epstein (Frankreich 1924)

«Der Schleppkahnschiffer Louveau findet einen verlassenen Knaben und zieht ihn mit Zustimmung der Behörden bei seiner Familie auf. Zehn Jahres später – Victor und Louveaus Tochter Clara haben sich ineinander verliebt – stellt sich heraus, dass Victor der Sohn von Maugendre ist, einem Kohleschiffer auf dem Nivernaise-Kanal.
Nachdem Victor Clara vor einem eifersüchtigen Rivalen beschützt und den Kahn der Familie vor einer Kollision in einer Schleuse bewahrt hat, wird Victor zu seinem richtigen Vater zurückgebracht und zur Ausbildung fortgeschickt, doch er vermisst Clara und das Leben auf den Schleppkähnen. Als Maugendre dies feststellt, lässt er ihn zurückkommen und schenkt Clara und Victor nach der Hochzeit einen eigenen Kahn.» (imdb.com)
«Die Aussenaufnahmen des 26-jährigen Fast-Debütanten, brillanten Theoretikers und instinktsicheren Cinéasten Epstein erlauben es ihm, sich von der sklavischen Illustration von Daudets Novelle zu befreien (...). Es ist vor allem das kinetische Potenzial des Projekts, das sein Talent stimuliert. (...) Kurz: grosses Kino, lebendig und unverwüstlich.» (Claude Rieffel, avoir-alire.com)

Die Zeit des Bildes ist angebrochen! Französische Intellektuelle, Künstler und Filmkritiker über das Kino. Eine historische Anthologie 1906–1929. Herausgegeben von Margrit Tröhler und Jörg Schweinitz im Alexander Verlag Berlin, 768 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen. ISBN 978-3-89581-409-9.

Drehbuch: Jean Epstein, nach einer Novelle von Alphonse Daudet
Kamera: Paul Guichard, Léon Donnot
Schnitt: René Alinat, Jean Epstein

Mit: Blanche Montel (Clara), Maurice Touzé (Victor), David Evremond (Maugendre), Pierre Hot (Vater Louveau), Huguette Lacroix (Mutter Louveau), Max Bonnet (Bootsmann)

69 Min., sw, 35 mm, Stummfilm, franz. + span. Zw'titel

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Di.,
28.2.2017
18:15
Stummfilm mit Günter A. Buchwald am Flügel sowie Buchvernissage)