Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich - 044 415 33 66

< Zurück
Trois couleurs: Rouge
Krzysztof Kieślowski (Frankreich/Schweiz/Polen 1994)

Nachdem das erfolgreiche Fotomodell Valentine einen Hund angefahren hat, macht sie dessen Besitzer ausfindig, einen einsamen alten Richter. Obwohl sie von diesem Zyniker vorerst entsetzt ist, entwickelt sich zwischen den beiden eine sonderbare Beziehung ...
Trois couleurs: Rouge war Krzysztof Kieślowskis letzter Film, bevor der Regisseur mit nur 54 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Gleichzeitig bildete er den Abschluss seiner Farben-Trilogie, die sich an der französischen Trikolore und der Parole «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» orientierte. Wie kein anderer Teil der Trilogie bleibt Rouge rätselhaft und, laut Angaben des Regisseurs, seine grösste dramaturgische und intellektuelle Herausforderung überhaupt.
«Selbstverständlich ist Rot die Signalfarbe des Films, den Kieślowski – konsequenter noch als die beiden vorherigen Teile der Trilogie – gemeinsam mit seinem Kameramann Piotr Sobociński (…) zu einem Musterbeispiel für mathematisch genau ausgetüftelte Farbdramaturgie hochgestylt hat.» (Manfred Etten, film-dienst, 18/1994)
«Rouge ist ein Film über Schicksal und Zufall, Einsamkeit und Kommunikation, Zynismus und Glauben, Zweifel und Begehren und über Lebensläufe, die von rational nicht fassbaren Kräften beeinflusst werden. Die sichere Regie vermeidet wirren Mystizismus, indem sie Handfestes – Schauspieler, Farben, Bewegungen, Töne und Musik – zur Versinnlichung abstrakter Konzepte nutzt. Atemberaubend schön, musikalisch kraftvoll und schauspielerisch mustergültig, ist der Film buchstäblich makellos. Eine der grössten kinematografischen Leistungen der letzten Jahrzehnte – ein Meisterwerk.» (Geoff Andrew, Time Out Film Guide)

Trailer

Drehbuch: Krzysztof Kieślowski, Krzysztof Piesiewicz
Kamera: Piotr Sobociński
Musik: Zbigniew Preisner, Bertrand Lenclos
Schnitt: Jacques Witta

Mit: Irène Jacob (Valentine Dussaut), Jean-Louis Trintignant (Joseph Kern, der Richter), Frédérique Feder (Karin), Jean-Pierre Lorit (Auguste Bruner), Samuel Le Bihan (Fotograf), Marion Stalens (Tierärztin), Teco Celio (Barmann), Bernard Escalon (Schallplattenhändler), Jean Schlegel (Nachbar), Paul Vermeulen (Karins Freund), Roland Carey (Drogenhändler)

99 Min., Farbe, 35 mm, F/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mo.,
15.12.2014
18:15
Mi.,
17.12.2014
20:45