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Death in Venice
Luchino Visconti (Italien/Frankreich 1971)

Frei nach Thomas Mann aus dem Schriftsteller Aschenbach wird ein Komponist in der Art Gustav Mahlers erzählt Visconti die Geschichte eines zur Erholung nach Venedig gekommenen Künstlers, der sich immer stärker von einem schönen Jüngling faszinieren lässt.
«Die formale Klarheit der Bilder und ihre sehr langsame Abfolge führt beim Zuschauer zu einer Haltung der ästhetischen Kontemplation; wie in Zeitlupe erfasst die Kamera die prächtige Ausstattung, die Gegenstände und die für die Zeit typische Kleidung.» (Olivier Bombarda, Arte Magazin, 29.8.2008)
«Visconti und sein Kostümbildner stecken den androgyn wirkenden Björn Andresen in körperbetonende Hüllen, um ihm alle Schattierungen seines jugendlich-männlichen Eros abzugewinnen. Der in mimischer wie gestischer Hinsicht nuancenreich perfekt spielende Dirk Bogarde dagegen trägt den Körper panzernde Anzüge, die in ihrem Farbenspiel von Schwarz und Weiss von seinen Bemühungen erzählen, dem geliebten Objekt ähnlich zu werden.» (Alfons Arns, in: Visconti, Berliner Filmkunsthaus Babylon 1995)

Trailer

Die Ausstellung «Wollust des Untergangs. ‹Der Tod in Venedig›, Thomas Mann und Richard Wagner» im Museum Strauhof läuft noch bis zum 8. September 2013. Details siehe: Strauhof

Drehbuch: Luchino Visconti, Nicola Badalucco, nach der Novelle von Thomas Mann
Kamera: Pasquale de Santis
Musik: Gustav Mahler (3. und 5. Sinfonie)
Schnitt: Ruggero Mastroianni

Mit: Dirk Bogarde (Gustav von Aschenbach), Björn Andresen (Tadzio), Silvana Mangano (Tadzios Mutter), Romolo Valli (Direktor des «Hôtel des Bains»), Nora Ricci (Tadzios Gouvernante), Mark Burns (Alfred), Marisa Berenson (Aschenbachs Frau), Franco Fabrizi (Coiffeur), Carole André (Esmeralda), Sergio Garfagnoli (Jaschu), Leslie French (Reiseberater)

134 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Di.,
2.7.2013
18:15
Di.,
9.7.2013
20:45
So.,
14.7.2013
15:00