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Anatomy of a Murder
Otto Preminger (USA 1959)

«Ein junger Leutnant der US-Armee steht vor Gericht, weil er den Vergewaltiger seiner Frau erschossen hat. Der Prozess entwickelt sich zu einem ereignisreichen Duell zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung, das um die Frage kreist, inwieweit die Frau selbst für die Tat verantwortlich ist und ob der Mann tatsächlich im Affekt handelte. (…) Die brillante Regie macht aus dem Stoff ein klar strukturiertes Experiment, das mit nahezu wissenschaftlicher Präzision die ‹seelische Anatomie› aller Beteiligten seziert.» (Lexikon des int. Films)
«Was Anatomy of a Murder so interessant macht, ist die Vieldeutigkeit des Falls. Wir sind versucht, den Täter für schuldig zu halten, weil wir ihn nicht mögen und selbst Stewart als sein Anwalt ihn für schuldig hält. Doch weder der Anwalt noch wir kennen den wahren Sachverhalt, und die praktische Rückblende auf die beschriebenen Ereignisse bleibt aus.» (Allan Eyles: James Stewart)
Der Film brachte den Nachwuchstalenten George C. Scott und Ben Gazzara den Kinodurchbruch; die Rolle des Richters spielte der Anwalt Joseph N. Welch, der 1954 die Demontage des Kommunistenjägers McCarthy eingeleitet hatte.

Drehbuch: Wendell Mayes, nach dem Roman von Robert Traver
Kamera: Sam Leavitt
Musik: Duke Ellington
Schnitt: Louis R. Loeffler

Mit: James Stewart (Rechtsanwalt Paul Biegler), Lee Remick (Laura Manion), Ben Gazzara (Lt. Frederick Manion), Arthur O'Connell (Parnell Emmett McCarthy), Eve Arden (Maida Rutledge, Bieglers Sekretärin), Kathryn Grant (Mary Pilant), George C. Scott (Staatsanwalt Claude Dancer), Orson Bean (Dr. Matthew Smith), Murray Hamilton (Alphonse Paquette), Joseph N. Welch (Richter Weaver), Duke Ellington (Pie Eye, ungenannt)

160 Min., sw, 35 mm, E/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
25.5.2008
17:30
Sa.,
31.5.2008
20:30
Sa.,
7.6.2008
15:00