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The Man Who Shot Liberty Valance
John Ford (USA 1962)

«Ein Western über den Mythos des Western. Senator Stoddards politische Karriere beruht auf einem ‹Gunfight›, bei dem er den berüchtigten Banditen Liberty Valance erschoss und damit die Willkürherrschaft der Revolverhelden in einer kleinen Westernstadt beendete. Viele Jahre später, beim Begräbnis des Westerners Tom Doniphon, der damals sein Freund war und der Rivale um die Gunst seiner späteren Ehefrau, enthüllt der Senator vor Journalisten, wie sich die Ereignisse damals in Wirklichkeit zugetragen haben. Die Wahrheit dieser Enthüllung hat aber der Kraft des Mythos nichts mehr entgegenzusetzen.» (Filmpodium-Programmzeitung, Sept. 2000)
Lee Marvin als der Bandit und John Wayne als der aufrechte Westerner «sind zwei Seiten einer Münze, einander ebenbürtig in Sachen viriler Energie und Individualismus. (…) Beide behindern den Fortschritt, und erst als beide aus dem Weg sind, kann Stewart als Stoddard die Führungsrolle übernehmen. Kein Film hat die Zähmung des Westens eloquenter dargestellt – das Zurückbinden individueller Freiheit zu Gunsten der Gemeinschaft und der Nation und die menschlichen Kosten, die dabei anfallen.» (Allen Eyles: James Stewart)

Drehbuch: Willis Goldbeck, James Warner Bellah, nach der Erzählung von Dorothy M. Johnson
Kamera: William H. Clothier
Musik: Cyril J. Mockridge
Schnitt: Otho Lovering

Mit: James Stewart (Ransom Stoddard), John Wayne (Tom Doniphon), Vera Miles (Hallie Stoddard), Lee Marvin (Liberty Valance), Edmond O'Brien (Dutton Peabody), Andy Devine (Link Appleyard), Ken Murray (Doc Willoughby), John Carradine (Starbuckle), Jeanette Nolan (Nora Ericson), John Qualen (Peter Ericson), Willis Bouchey (Jason Tully), Woody Strode (Pompey)

122 Min., sw, 35 mm, E/d/f, J/12

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
25.5.2008
15:00
Di.,
27.5.2008
20:45