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E Nacht lang Füürland
Clemens Klopfenstein, Remo Legnazzi (Schweiz 1981)

Eine Nacht mitten in den Berner Jugendunruhen im Jahr 1981: Ein Radioreporter, zwischen den 68er-Idealen und der neuen «Bewegung» orientierungslos hängengeblieben, irrt durch die Nacht und ertränkt seine Bitterkeit im Kräuterschnaps. Doch dann trifft er auf die enthusiastische Chrige. Zusammen treiben sie durch den Berner Untergrund und planen, aus ihrem alten Leben auszubrechen.
Ein lebendiger, vergnüglicher Film über das Verschwinden politischer Ideale, der, mit einer Portion gesunder Selbstironie, ein Porträt der Jugendbewegung Anfang der achtziger Jahre entwirft und dabei Realität und Spielhandlung vermischt. Max Rüdlinger, der spätere Berner Stadtneurotiker und selbst Reporter beim ehemaligen «Radio Schweiz International», verkörpert in Klopfensteins Zeitdokument als nationaler Griesgram einen Prototyp des Schweizers, unzufrieden mit sich und der Nation. (th)

Drehbuch: Clemens Klopfenstein, Remo Legnazzi, nach einer Erzählung von Alex Gfeller
Kamera: Clemens Klopfenstein
Musik: Asphalt Blues Company
Schnitt: Clemens Klopfenstein, Remo Legnazzi

Mit: Max Rüdlinger (Max), Christine Lauterburg (Chrige), Adelheid Beyeler, Marlene Egli, Maria Wiesmann

93 Min., Farbe, 16 mm, Dialekt/e/f, J/14

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Mo.,
10.3.2008
18:15
So.,
16.3.2008
20:45