Die Ermordung des Journalisten Norbert Zongo und drei seiner Begleiter am 13. Dezember 1998 wird in Burkina Faso mit Empörung aufgenommen und löst eine langanhaltende Protestwelle aus, die von der Regierung nicht unterdrückt werden kann. Gefordert wird die lückenlose Aufdeckung der Hintergründe dieser Todesfälle, die von der Öffentlichkeit sofort als politisch motivierte Morde verstanden werden. Als Gründer der unabhängigen Zeitung «L’Indépendant» und unerschrockener Verfechter der Meinungsfreiheit ist Norbert Zongo eine landesweit bekannte Persönlichkeit. Ende 1998 arbeitet er an einem Artikel über den mysteriösen Tod von David Ouédraogo, dem Privatchauffeur eines Bruders des Staatspräsidenten.
In ihrem mit einem Minimalbudget produzierten Dokumentarfilm beleuchten die beiden Autoren einerseits den Werdegang von Norbert Zongo sowie den Bewusstseinsprozess und den Kampf um Gerechtigkeit, den sein Tod ausgelöst hat.
Drehbuch: Luc Damiba, Abdoulaye Diallo
Kamera: Jaap van Heusden, Gideon Vink
Musik: Alpha Blondy, Loy Ehrlich, Smockey
Schnitt: Jaap van Heusden, Gideon Vink
58 Min., Farbe, Video, F