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Na Cidade Vazia
Maria João Ganga (Angola/Portugal 2004)

Ende der 80er Jahre wird N’dala mit vielen anderen Kindern von einer kirchlichen Organisation aus einer vom Bürgerkrieg betroffenen Provinz Angolas nach Luanda ausgeflogen, wo offiziell Friede herrscht. Auf der Fahrt vom Flughafen ins Zentrum entwischt der verstörte Junge seinen Betreuerinnen. Seine Eltern sind umgekommen und doch sehnt er sich in eine Heimat zurück, die nur noch in der Erinnerung existiert. Als Strassenkind kämpft N’dala in der Grossstadt Luanda um sein Überleben und trifft dabei auf Menschen, die alle eine Facette der tragischen Geschichte Angolas verkörpern: den fast gleichaltrigen Zé, die Prostituierte Rosita, einen eremitisch lebenden Fischer und den Kleinkriminellen Joka mit dem grossen Herzen.
Na Cidade Vazia ist der erste Langspielfilm der Angolanerin Maria Joao Ganga. Zuvor war sie Assistentin bei zahlreichen Dokumentarfilmproduktionen, unter anderem bei Rostov-Luanda von Abderrahmane Sissako. Sie arbeitet auch als Autorin und Regisseurin von Theaterstücken.

Drehbuch: Maria João Ganga
Kamera: Jacques Besse
Musik: Manu Dibango
Schnitt: Pascale Chavance

Mit: João Roldan (N'dala), Custodio Francisco (Fischer), Carlão Machado (Nandão), Júlia Botelho (Rosita), Domingos Fernandes Fonseca (Zé), Raúl Rosário (Joka)

90 Min., Farbe, 35 mm, Portugies/e

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
26.11.2006
16:30
Di.,
28.11.2006
15:00