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Le grand jeu
Jacques Feyder (Frankreich 1934)

«Ein junger, brillanter Advokat, Liebhaber einer Dame von Welt, Florence, verlässt Frankreich wegen eines Skandals und schliesst sich der Fremdenlegion an. In Irma, einer Prostituierten in einem schäbigen Kabarett, glaubt er die Mätresse wieder zu erkennen, um derentwegen er sich ruiniert hatte. Durch diese irritierende Ähnlichkeit aufgewühlt, entscheidet er sich, wieder in den Kampf zu ziehen, dem Tod entgegen.
Berühmt wurde dieses sehr erfolgreiche Melodram wegen der Doppelrolle von Marie Bell: als ausgehaltene Mätresse hat sie eine prätentiöse, herablassende Stimme, als Hinterhofprostituierte ist ihre Stimme rau und ordinär (in dieser Rolle wurde sie von Claude Marcy synchronisiert, der ‹französischen Stimme› von Greta Garbo). Unvergesslich auch Françoise Rosay [Feyders Gattin; Red.] und Charles Vanel als Patrons der südmarokkanischen Kaschemme.» (Dictionnaire des films Larousse)
Regieassistent bei diesem Film von Feyder, der sich als Stummfilmregisseur einen Namen gemacht und als Europäer schon früh in Hollywood gedreht hatte (s. auch unser Programm «Mehrsprachenversionen», Anna Christie), war Marcel Carné. Der Titel Le grand jeu bezieht sich auf die Tarotkarten, mit denen dem Legionär der Tod vorausgesagt wird.

Drehbuch: Jacques Feyder, Charles Spaak
Kamera: Maurice Forster, Harry Stradling sr.
Musik: Hanns Eisler
Schnitt: Jacques Brillouin

Mit: Marie Bell (Florence/Irma), Pierre Richard-Willm (Pierre Martel), Françoise Rosay (Blanche), Charles Vanel (Clément), Camille Bert (Colonel), Georges Pitoëff (Nicolas), Pierre de Guingand (Capitaine), André Dubosc (Bernard Martel), Pierre Larquey (Gustin), Louis Florencie (Fenoux), Lyne Clevers (Dauville)

120 Min., sw, 35 mm, F/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
26.2.2006
18:00
Mi.,
1.3.2006
20:30