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Tic Code
Gary Winick (USA 1997)

Jazz ist das Grösste für den hochmusikalischen Miles, einen zwölfjährigen Jungen im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Beim Klavierspielen ist er frei von seinen unkontrollierbaren Zuckungen, Tourette-Syndrom genannt, einer Nervenkrankheit. Von den Mitschülern gehänselt, vom Vater abgeschoben, von der Mutter überbehütet zieht er sich am liebsten mit seinem Freund Todd in einen Jazzclub um die Ecke zurück. Dort begegnet er seinem Idol, dem Saxophonisten Tyron, der die gleiche Krankheit wie Miles hat. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, und Miles lernt durch Tyron den spielerischen Umgang mit seinem Leiden.
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind hier nicht zufällig, denn das Drehbuch schrieb Polly Draper, die Frau des Jazzpianisten Michael Wolff, der seit seiner Kindheit an dem Tourette-Syndrom leidet. Das überzeugende Spiel der Darsteller, die aussergewöhnliche Freundschaft zwischen dem grossen und dem kleinen Jazzmusiker, die mitreissende Musik machen den Film zu einem Erlebnis, das die Seele berührt und lange im Gedächtnis bleibt. – K/10.

Drehbuch: Polly Draper
Kamera: Wolfgang Held
Musik: Michael Wolff
Schnitt: Bill Pankow, Kate Sanford, Henk van Eeghen

Mit: Christopher Marquette (Miles), Polly Draper (Laura), Pat Moya (Berlinda), Desmond Robertson (Rodd), Carlos McKinney (Chester), Dick Berk (Dick), John B. Williams (Spanky), Peter Appel (Ingenieur), Gregory Hines (Tyrone), Carol Kane (Miss Gimpole), Tony Shalhoub (Phil), Allison Nurse (Blondine)

89 Min., Farbe, 35 mm, D, K/10

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
So.,
24.4.2005
16:00
Di.,
3.5.2005
15:00