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The Nightmare before Christmas
Henry Selick (USA 1993)

«Im Halloweenland ist Jack Skellington, ein langes, dürres Knochengerüst, das sich elegant wie Fred Astaire bewegt, der ungekrönte König – der Kürbiskönig. Er beherrscht die Kunst des Angstmachens wie kein Zweiter. Doch irgendwie ist der sensible Jack die ganze Sache leid. Als er bei einem Waldspaziergang plötzlich im friedlichen Weihnachtsland landet, wird es ihm ganz warm ums Herz. Jetzt will auch er die Menschen glücklich machen und nicht mehr erschrecken. Er beschliesst, Weihnachtsmann zu werden und zusammen mit den andern Halloweengeistern das nächste Weihnachtsfest vorzubereiten.
Sally, eine in Jack verliebte niedliche Lumpenpuppe, die sich bei Bedarf schon mal von Körperteilen trennt und sich dann selbst wieder zusammennäht, ahnt Böses. Und in der Tat: Die Halloweengeister basteln, wie es ihrer Natur entspricht, Schabernackgeschenke, die den Kindern Angst machen. Und die Polizei schlägt im Radio Alarm: ‹Weihnachtsgeschenke greifen an!› (...)
Sehenswert ist The Nightmare before Christmas vor allem wegen der phantasievollen, voller Details steckenden Kulissen, wegen der skurrilen Geister und nicht zuletzt wegen der ausgefeilten Tricktechnik. (...) Der Zuschauer ist mittendrin in einem düsteren und bunten, bizarren und doch auch romantischen Weihnachtsmärchen. Einem Märchen, bei dem sich aber kleine Zuschauer (und auch manche grosse) ähnlich gruseln dürften wie jene bedauernswerten Kinder, bei denen Jack als falscher Weihnachtsmann mit gierigen Stoffschlangen und beissenden Holzenten Angst und Schrecken verbreitet.» (Detlef Kühn, epd film, Januar 1995)

Drehbuch: Caroline Thompson, Tim Burton
Kamera: Pete Kozachik
Musik: Danny Elfman
Schnitt: Stan Webb

Mit: den Stimmen von Chris Sarandon (Jack Skellington), Catherine O'Hara (Sally), William Hickey (Dr. Finkelstein), Glenn Shadix (der Bürgermeister), Ken Page (Oogie Boogie)

75 Min., Farbe, 35 mm, E/d/f, ab 9 Jahren

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Di.,
23.12.2003
18:30