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Vorschau: Simone Signoret

Simone Signoret (1921–1985), als Simone Kaminker in Wiesbaden geboren, begann nach dem Zweiten Weltkrieg als Statistin beim Film und erhielt zunächst vor allem Rollen als gutherzige Prostituierte oder blondes Flittchen, etwa in Dédée d'Anvers unter der Regie ihres ersten Ehemanns Yves Allégret. Mit Max Ophüls' Schnitzler-Adaption La ronde (1950) und Jacques Beckers Casque d'or (1952) erlebte sie ihren Durchbruch, und an der Seite ihres zweiten Gatten Yves Montand reifte sie zur politisch engagierten Charakterdarstellerin, in Meisterwerken wie René Cléments Le jour et l'heure (1963), Jean-Pierre Melvilles L'armée des ombres (1969) und Costa-Gavras' L'aveu (1970).