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Vorschau: Blacklist Reloaded / Forman und Menzel / Das Fiktionale im Dokumentarfilm:
8.10.–14.11.2018

Blacklist Reloaded
In der Nachkriegszeit wurden in den USA Cineasten offiziell verfolgt oder mit Berufs- verbot belegt, weil sie sich mehr oder minder ausdrücklich für «linke» Anliegen wie die Emanzipation von Frauen und ethnischen Minderheiten oder soziale Gerechtigkeit einsetzten. Das Filmpodium zeigt Filme der legendären «Hollywood Ten», die sich weigerten, vor dem House Un-American Activities Committee andere Filmschaffende zu denunzieren, Werke anderer Cineasten, die in der McCarthy-Ära auf der «Blacklist» landeten, sowie jüngere Filme, die sich mit diesem Trauma der US-Filmwelt befassen, etwa Martin Ritts The Front oder Jay Roachs Trumbo.

Forman und Menzel
Die tschechischen Regisseure Jiří Menzel (*1938) und Milos Forman (1932–2018) waren auch international aktiv, ihre vielleicht schönsten Filme aber stammen aus ihrer Heimat. Wir präsentieren eine Auswahl in neu restaurierten Kopien, u.a. Die Liebe einer Blondine von Forman und Kurzgeschnitten von Menzel.

Das Fiktionale im Dokumentarfilm
Seit Robert Flaherty loten Dokumentarfilmer in ihren Werken abseits der nüchternen Berichterstattung auch fiktionale Gestaltungsformen und Strategien aus. Diesem Thema widmet sich Fred van der Kooij in seiner nächsten Vorlesungsreihe.