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Vorschau: Gus Van Sant: Der Poet der Intimität

Gegen Ende der achtziger Jahre war er dank Filmen wie Mala Noche (1986) und Drugstore Cowboy (1989) für viele der Inbegriff des Independentfilmers; 1991 etablierte er Keanu Reeves und River Phoenix in My Own Private Idaho als Ikonen einer neuen «lost generation». Gus Van Sant hat aber im Laufe der Jahrzehnte noch ganz andere Register gezogen: Neben dem Filmemachen auch als Fotograf und Maler tätig, liess der amerikanische Cineast in Werke wie Gerry (2002) und Elephant (2003) Elemente moderner Kunst einfliessen und schuf zwischendurch zugängliche Erfolgsfilme wie To Die For (1995) und die Oscar-Preisträger Good Will Hunting (1997) und Milk (2008).